Montag, 22. August 2016

Erinnerungen an die Modeschule

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Ganz zufällig bin ich unlängst beim Rumräumen  ( ja, ich versuche schon wieder zu reduzieren) auf verschieden Schulsachen von mir gestoßen. Einerseits die schriftlichen Unterlagen zu den in der Schule genähten Werkstücken und anderseits verschieden „Probefleckerln“  auf denen verschieden Techniken geübt wurden und die auch benotet wurden.

die technischen Aufgaben des Schuljahres 1975/76

 
Zufällig habe ich zu zwei Arbeitsblätter auch Fotos gefunden auf denen ich die jeweilige Bekleidung trage.

Das Kleid im Safarilook habe ich 1976 genäht, das war damals sehr modern. 
 
 
Ich habe das Kleid wirklich gerne getragen das Foto stammt 1977 und ist in Antwerpen aufgenommen. Ganz stolz war ich auch auf die passenden Schuhe. Das Geld für diese schicken Schuhe habe ich mir selber verdient, ich war eine eifrige Babysitterin und habe damals auch schon mal für Andere genäht was in der Schule eigentlich streng verboten war. Aber meine Mutter war sehr streng und achtete sehr darauf, dass ich für alle Extravaganzen selber aufkommen muss.

Die Wollbluse war schon was anderes, die mochte ich eigentlich nie, ich würde auch heute keine Wollbluse tragen wollen.

Das Foto stammt von einer Schulmodenschau. Bei den Modeschauen wurden immer die passenden Kleidermodelle zusammen auf den Laufsteg geschickt. Ich mußte mit einer viel älteren Schülerin aus der Meisterklasse gehen, ohne Brillen (ich habe schon damals schlecht gesehen) und mit ungewohnten, hohen Schuhen. Die Schuhe hat ein Schuhhaus zur Verfügung gestellt. Ich hatte wirklich panische Angst was man leicht an der Art wie ich mich an die Kollegin anklammere erkennen kann.

Auf dem Arbeitsblättern durften wir die Schnittzeichen und Zuschneidearbeiten nicht rechen weil das Meisterarbeit ist und wir erst für die Gesellenprüfung ausgebildet wurden. Meisterprüfung konnte man erst nach Praxisjahren machen und brauchte sie um eine Schneiderei auf zu machen. Ich bin gleich in die Konfektion und zum Schnittzeichnen gegangen und habe die Meisterprüfung nie gemacht. Heute ist das alles nicht mehr so streng.

Zu den Probefleckerln:
Ich war, beim Wiedersehen,  überrascht wie klein die Stiche waren, ich war eine gute, angepasste Schülerin die immer tat was verlangt wurde, daher kommen wohl die winzigen Stiche. Ich glaube ich habe später nie mehr mit so kleinen Stichen genäht und versuche nicht immer zu tun was verlangt wird.

Fertigkeiten zum Hemden und Blusen nähen

klassische Weißnäherei für Bettwäsche, Schürzen usw.

 
Übungen auf Wollstoff  für die "Englische Schneiderei"= Röcke, Mäntel, Jacken, Hosen aus Wollstoff

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